Vor 100 Jahren: Ende des Ersten Weltkriegs

Europa

Siebzehn Millionen Menschen starben im Ersten Weltkrieg. Dieser als Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts bezeichneter Krieg bedeutete großer gesellschaftlicher und politischer Veränderungen in Europa aber legte auch das Fundament für den Faschismus und damit auch für den Zweiten Weltkrieg. 
Heute vor 100 Jahren unterzeichnete in Compiègne Matthias Erzberger für Deutschland den Waffenstillstand mit den Alliierten. Der Erste Weltkrieg war damit beendet. Doch viele Deutsche sahen dies als Verrat an. Erzberger und die sozialdemokratisch geführte Regierung wurden als "Novemberverbrecher" diffamiert. Erzberger bezahlte diesen Hass drei Jahre später mit seinem Leben. Die vor allem von den führenden Militärs geschürte "Dolchstoßlegende" störte, die Beziehung der deutschen zur Demokratie nachhaltig und trug so zum Untergang der Weimarer Republik bei.

 

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