Bahnhof Coesfeld: Zwischen Nostalgie und Haltepunkt

Ortsverein

„Der Coesfelder Bahnhof ist Eigentum der DB AG und wie die Deutsche AG mit ihrem, mit öffentlichen Eigentum umgeht sieht man am Bahnhofsgebäude selbst und an seinem neuen Tunnel“, so beginnt Hermann-Josef Vogt die Diskussion in der SPD um den Bahnhof. Die sachlichen und fachlichen Bedingungen wurden dargestellt. Nach jahrelangen Stillstand kommt es im Jahr 2014 zu Investoren- und Architektenwettbewerb um das Bahnhofsgebäude bei dem ein Abriss und Neubau, Erhaltung von Teilbereichen und Anbauten zugelassen wurden. Zugleich wurden aber auch Ansprüche und Erwartungen beschrieben. Eine Radstation mit Reparaturservice, Bahnhofspaten, offenes Gebäude für die Betriebszeiten, Warteraum, Toilettenanlagen, Fahrkartenverkauf und –beratung etc. formuliert. Ebenso wurden auf architektonische Kreativität und Gestaltung wert gelegt.

„Seitens der SPD erfüllte der erste Preisträger all diese Erwartungen und Hoffnungen,“ so Thomas Stallmeyer. „Leider konnte sich dieses Projekt durch veränderte Rahmenbedingungen bei dem möglichen Betreiber nicht mehr verwirklichen lassen,“ erläutert Vogt. „Im Wettbewerbsverfahren wurde nun auf den Zweitplatzierten zugegangen und über dessen Entwürfe und Konzepte,“ erklärt Stallmeyer, „werden wir in der Politik zusammen mit dem Gestaltungsbeirat und auch der Öffentlichkeit in den nächsten Wochen weiter diskutieren. Erst dann wird deutlich, welche Entwicklung der Bahnhof nimmt.“  Die Verantwortung für den Zustand des Bahnhofes sieht die SPD bei der DB AG. Die Stadt Coesfeld wird hoffentlich mit einem Investor den Bahnhofscharakter bewahren. Die SPD Coesfeld ist sich im Klaren darüber, dass sich der Bahnhof Coesfeld zu einem Haltepunkt Coesfeld entwickeln kann. Dennoch wird sie sich für ein Gebäude mit Leben einsetzen, das von vielen Bahnfahrern gern genutzt wird.

 

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