Antrag der SPD Nottuln im Gemeinderat erfolgreich

Ratsfraktion

Bezahlbare Wohnungen im Baugebiet Dirksfeld gesichert

Eine wichtige Entscheidung für alle, die bezahlbaren Wohnraum in Nottuln suchen: Das neue Baugebiet "Dirksfeld" in Appelhülsen wird auf Antrag der SPD Nottuln nicht nur Mehrfamilienhäuser mit ca. einem Drittel öffentlich geförderte Wohnungen, sondern auch Einfamilienhäuser/Doppelhäuser und Reihenhäuser (wie ursprünglich geplant) umfassen. Das hat der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung beschlossen.

Mit dem Beschluss werden zwei wichtige Zielsetzungen verfolgt:

1. Die Gemeinde sorgt mit diesem Schritt für eine Entlastung des Wohnungsmarktes und der Mieten, denn die Situation im Mietwohnungsbau ist nach Meinung des SPD-Ortsvereins weiterhin nicht zufriedenstellend. 

Zwar hat es in Nottuln wegen der niedrigen Zinsen eine größere Anzahl von privaten Investitionen im Mietwohnungsbau gegeben. Mehr als 70 neue Mietwohnungen sind in den vergangenen Jahren entstanden. Die Mieten sind in den letzten beiden Jahren aber erheblich gestiegen. Kaltmieten zwischen 10 bis 12 Euro pro qm sind keine Seltenheit. Ein nicht unbeträchtlicher Teil der Bürger kann sich eine solche Wohnung nicht leisten. Durch den Bau öffentlich geförderter Wohnungen lässt sich die Situation entschärfen die Mietpreise werden nicht ins Uferlose steigen. Dies ist von der Gemeinde nur beeinflussbar, wenn sie entweder selbst als Investor auftritt oder über einen städtebaulichen Vertrag einen Investor entsprechend bindet.

2. Mit der Entscheidung, das Baugebiet zu erweitern, kann durch eine Mischung von Mehrfamilienhäusern und Einfamilien/Doppelhäusern jetzt ein Wohngebiet mit einer optimalen Struktur entstehen. 

Wir freuen uns, dass CDU und Grüne nach ihrer Ablehnung im vergangenen Jahr nun doch im Gemeinderat dem Vorschlag der SPD gefolgt sind. Für die SPD Nottuln war nicht nachvollziehbar, dass die CDU, die in letzter Zeit immer wieder auf neue Baugebiete unter anderem in Appelhülsen gedrängt hatte, ein Grundstück am Heitbrink (Nähe Reithalle) favorisierte – obwohl dort das Baurecht wegen der notwendigen Änderung des Regionalplans erst in ca. fünf Jahren realisiert werden kann, während am Dirksfeld wesentlich früher neuer Wohnraum entstehen kann.

 

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